Vor Wochenfrist noch als Stürmer Nr. 4 gehandelt, erzielte Michy Batshuayi als „Joker“ gegen Wolfsburg den wichtigen 1:1-Ausgleich. Foto: Moni Pfaff
Frankfurt (01.12.25). Dem unerklärlich schwachen Auftritt der Eintracht-Profis gegen Atalanta Bergamo in der Champions-League folgte nur vier Tage später ein enttäuschendes 1:1 im Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenfünfzehnten VfL Wolfsburg. Dabei hatten die „Adler“ noch Glück, dass der sechs Minuten zuvor eingewechselte Wolfsburger Vavro, Frankfurts zu einem Eckball vor das Gästetor aufgerückten Verteidiger Theate im Strafraum auf den Fuß trat und der VAR Schiedsrichter Osmers in der 92. Minute aufforderte die Szene auf dem Field-Monitor zu checken.

„Batschi“ Batshuayi ohne Nerven
Nach ca. 3 Minuten Bilder-Check und 5-minütiger Rudelbildung, ausgelöst durch aufgebrachte Wolfsburger, knallte der erst in der 62. Minute eingewechselte Michy Batshuayi den fälligen Strafstoß in der 97. Spielminute unter die Latte und ins Netz. Er glich damit den Wolfsburger Führungstreffer durch Zehnter (67. Spielminute) aus. Nach diesem Spieltag schwebt Wolfsburg (9 Punke/Platz 15) weiterhin in Abstiegsgefahr, während Eintracht Frankfurt (21 Punkte) hinter Hoffenheim (23) und Stuttgart (22) auf Rang 7 abrutschte.

Was läuft derzeit nicht rund?
Das Wechselbad der Eintracht-Gefühle geht in zweierlei Hinsicht weiter. In der Champions-League, so übereinstimmende Kommentare aus dem Eintracht-Umfeld, zahlt man in dieser Spielzeit offenbar Lehrgeld, scheint der Kader gegenüber der internationalen Konkurrenz nicht konkurrenzfähig zu sein, zumal aktuell mit Top-Stürmer Burkhardt und Mittelfeld-Ass Uzun zwei Unterschiedsspieler verletzungsbedingt ausfallen.

Auch im Match gegen Wolfsburg fehlten dem Team die kreativen Ideen im Spiel nach vorne. Wer zu Hause gegen ein angeschlagenes Tabellen-Kellerkind nicht von Beginn hoch anläuft und die nach 4 Liga-Niederlagen in Folge völlig verunsicherten Wolfsburger eine Halbzeit lang durch Passivität aufbaut, der muss sich nicht wundern, wenn so ein Gegner plötzlich Sicherheit gewinnt und wieder an sich glaubt. Im offensiven Zentrum kann zudem Uzun-Ersatz Götze offensichtlich seine Leistung nicht (mehr) konstant über die volle Spielzeit abrufen.

Wer darf zukünftig im Sturm ran?
Die Idee mit Knauff als Burkhardt-Ersatz im Sturmzentrum erwies sich als Fehlgriff zumal Knauff damit seine zweifellos vorhandenen Tempo-Stärken nicht auf den Platz bringen konnte. Nach zuletzt vernichtender Kritik stand der designierte Burkhardt-Ersatz Wahi diesmal nicht einmal im Kader. Erst in der 62. Spielminute wechselte Dino Toppmöller den von ihm vor 14 Tagen im Gespräch mit „Eintrachtintim“ wegen mangelnder Trainingsleistungen kritisierten Batshuayi ein. Am Ende rettete dieser „Totgesagte“ wenigstens einen Punkt. Es wäre beiden Akteuren zu wünschen, dass aus diesem Erfolgsmoment ein Dauerszenario bis zur Winterpause wird, denn aktuell scheint der angebliche Verkaufskandidat Basthuayi der einzige torgefährliche Mittelstürmer im Eintracht-Kader zu sein.
Topspiel gegen RB Leipzig
Nach den Duellen gegen Atalanta Bergamo (Fanfreundschaft) und dem VfL Wolfsburg (halber Gästeblock blieb leer), gastiert Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag (Anstoß: 18.30 Uhr) bei dem von Frankfurter Fans unbeliebten Tabellenzweiten RB Leipzig (26 Punkte). Im Topspiel des 13. Bundesligaspieltags gegen ein Team, dass bislang im eigenen Stadion alle 5 Ligaspiele gewonnen hat, wird sich zeigen, ob Trainer Toppmöller aus den eher enttäuschenden Begegnungen gegen angeschlagene Teams die richtigen Schlüsse gezogen hat und seine „Jungs“ taktisch, psychisch und physisch einem aktuellen Bundesliga-Spitzenteam Paroli bieten können. jogo




Ich habe mir das Spiel in einem New Yorker Hotel angesehen und bin aufgrund der Leistung schockiert. 26 Wahi-Millionen Ablöse wurden offenbar in den Sand gesetzt.
Und, Achtung Satire:
Muss der Krösche für diesen Flop jetzt vielleicht mal eine Millonen für Fanbelange spenden?
Davon können wir doch die Pyro- Strafen bezahlen
🤣😂🤣