Stadtmeisterschaft – Albert Riera und weitere Informationen

Frankfurt (13.08.26). Nur noch 8 Tage bis zum Pflichtspielauftakt der Frankfurter Eintracht in die neue Saison. Am 21. August (Anstoß: 18 Uhr) gastieren die Hessen in der 1. DFB-Pokalrunde beim SC St. Tönis in der Krefelder Grotenburg. Nach dem souveränen 5:1-Erfolg beim FSV Frankfurt gestern Abend, steht am kommenden Samstag (Anstoss: 15 Uhr Ortszeit) noch die Generalprobe im Testspiel beim Premiere League Club Brentford FC (Stadtteil von London) an.

Nachfolgend einige Meldungen zum Status quo bei der Eintracht und ein exklusives Interview mit Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef.

Jubel um die beiden Eintracht-Torschützen Ebnoutalib und Burkardt (v.r.). Foto Shams Amini

In der Vorbereitung unbesiegt

Nach dem souveränen 5:1-Erfolg im Stadtduell beim Regionalligisten FSV Frankfurt (Tore: Otavio, Ebnoutalib, Burkardt, Pimpong und Doan) bleibt Eintracht Frankfurt unter Neu-Trainer Adi Hütter auch im fünften Vorbereitungsspiel unbesiegt und kassierte dabei nur 2 Gegentore. Das Tor zum 1:4 für den FSV erzielte George Iorga.

Erfreulich aus Eintracht-Sicht ist auch die Torpremiere von Neuzugang Otavio bei seinem ersten Eintracht-Einsatz. Nach dem Hull-Spiel hatte ihm sein Trainer noch wegen „mangelnder Physis“ kritisiert.

Der gastgebende Regionalligist war dem Bundesligisten auch bei Standarts und Kopfbällen oftmals unterlegen. Foto: Shams Amini

Kaua Santos mit „weißer Weste“

Die beiden Vorbereitungs-Gegentore kassierten die Keeper Zetterer (in Gießen) und Jens Grahl. Kaua Santos, der gegen den FSV nicht im Aufgebot stand, behielt somit bislang seine „weiße Weste“ und scheint unter Hütter als die Nummer 1 im Eintracht-Tor in die Saison zu starten. Neuzugang Aseko befindet sich weiterhin im Aufbautraining und wartet nach Knieverletzung immer noch auf seine Spiel-Premiere im Eintracht-Trikot.

Wohl keine Ablöse für Riera

Völlig überraschend meldete der Sender Sky heute die Einigung zwischen dem serbischen Top-Club Roter Stern Belgrad und dem im Mai von Eintracht Frankfurt ausgeschiedenen Ex-Trainer Albert Riera. Rieras Vertrag lief ursprünglich bis 30.Juni 2028. Für die Verpflichtung Rieras musste Eintracht Frankfurt seinerzeit eine Ablösesumme bezahlen. Dass man dieses Geld nun von Belgrad teilweise kompensieren kann, ist aber unwahrscheinlich.

Eintracht Frankfurts Ex-Trainer Albert Riera übernimmt nur zwei Monate nach seinem Frankfurter Abgang den serbischen Top-Club Roter Stern Belgrad. Foto: Moni Pfaff

Stillschwiegen und Absicherung

Eine offizielle Anfrage zur Vertragssituation mit Albert Riera war heute von Eintracht Frankfurt nicht zu erhalten. Nach Recherchen von EINTRACHTintim soll der Vertrag mit Riera für den Fall einer vorzeitigen Trennung aber eine einvernehmliche Vertragsauflösungsklausel enthalten haben. Der nun zeitnah zur Trennung erfolgte Wechsel Rieras zu einem neuen Arbeitgeber erspart Eintracht Frankfurt jetzt aber definitiv weitere potenzielle Überbrückungskosten oder Ausgleichskosten.

Michy Batshuayi (mitte) stand gegen den FSV nicht mehr im Eintracht-Kader. Alles deutet auf einen zeitnahen Wechsel hin. Foto: Moni Pfaff

Was ist mit Skhiri & Batshuayi

Dass auch die Profis Skhiri und Batshuayi gegen den FSV nicht im Kader standen, deutet auf einen baldigen Wechsel der beiden offiziell als Abgangskandidaten geltenden Profis hin. Leider gibt es dazu aber bislang nur Gerüchte, dass diese Wechsel noch vor Ablauf dieser Woche erfolgen könnten.

Das sagt der Oberbürgermeister

Am Rande des fast zeitgleich zum Stadtderby stattgefundenen Sommerempfangs der Sportjugend Frankfurt, äußerte sich auch Frankfurts Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef exklusiv gegenüber EINTRACHTintim zur Situation bei Eintracht Frankfurt.

Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (hier beim Sommerempfang der Sportjugend Frankfurt) sieht bei Eintracht Frankfurt „richtige Entscheidungen“ für eine erfolgreiche Saison. Foto: jogo

„Wir haben weiterhin Leidenschaft“

Dass die Eintracht erstmals seit Jahren nicht international spielt, sieht OB Mike Josef nicht so tragisch. „Wir haben weiterhin die Leidenschaft und Infrastruktur für eine wieder erfolgreiche Saison. Dass wir im kommenden Jahr ein Europapokalfinale hier bei uns in Frankfurt haben dürfen, ist ja auch ein Erfolg von Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren“, lobt der OB und ist sich sicher, dass die Eintracht-Verantwortlichen aus der letzten „nicht so guten“ Saison die „richtigen Konsequenzen“ ziehen.

Sportlich richtige Entscheidung

Auch die Verpflichtung vom Adi Hütter, dessen erstes Frankfurter Engagement er noch als Magistratsmitglied und nicht als OB miterlebte, sieht Mike Josef positiv. „Ich glaube Adi Hütter ist sportlich und auch menschlich die richtige Trainer-Entscheidung gewesen“. Zudem glaubt Frankfurts Stadtoberhaupt auch an die „einzigartigen Eintracht-Fans“ und betont die Wichtigkeit „dieses tief in der Stadt und der Region verankerten Clubs“. jogo

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  1. Ich wollte Euch nur einfach mal mitteilen, dass Eure Berichte immer sehr informativ und sachlich sind. Macht weiter so (egal wie die Eintracht performed). 😅

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