Wer steht 2026 an der Seite des aktuell noch verletzten Jonathan Burkardt? Ein Zweitliga-Torjäger steht scheinbar schon bereit. Foto: Moni Pfaff
Frankfurt (28.Dezember 2025). Warum war es einige Zeit ruhig auf dieser Seite? Weil es viel Zeit gebraucht hat, die aktuelle Situation bei Eintracht Frankfurt richtig einzuschätzen und mit den öffentlich vorgetragenen Analysen von Sportdirektor Krösche und Cheftrainer Dino Toppmöller in den Zusammenhang zu stellen. Beide waren – im Gegensatz zu vielen Fans – nach dem 15. Saisonspiel beim HSV (1:1) grundsätzlich mit der Punktausbeute von 25 Punkten nach 15 Spieltagen zufrieden. Lediglich zur Art und Weise der Spielanlage, wie zuletzt beim mühsamen 1:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg und die (wieder mal) viel zu passive erste Halbzeit im Hamburg, gab es von Beiden vorsichtig vorgetragenen Kritik. Dass Krösche nach dem Last-Minute-1:1 gegen Wolfsburg und der 0:6-Klatsche in Leipzig vor den beiden letzten Spielen 6 Punkte gefordert hatte, um das Punkte-Ergebnis der Vorsaison zu egalisieren, war nach dem 15. Spieltag plötzlich kein Thema mehr.

Schlechter als letzte Saison
EINTRACHTintim hat sich die Fakten der beiden Spielzeiten genau angesehen. Aktuell belegt die Eintracht in der Bundesliga mit 25 Punkten und 30:30 Toren Rang 7. In der Vorsaison war es Platz 3 (27 Punkte/35:30 Tore). Die 30 Gegentore bedeuten das aktuell zweitschlechteste Abwehrergebnis der Bundesliga. Nur Heidenheim kassierte 4 Gegentreffer mehr. Eine eher negative Tendenz.
Vergleich DFB-Pokal und CL
Im DFB-Pokal schied man in dieser Saison bereits in der 2. Runde gegen Borussia Dortmund aus; in der vergangenen Saison eine Runde später in Leipzig.
Letzte Saison erreichte man in der Euro-League das Viertelfinale, wo man sehr knapp (1:1 und 0:1) gegen den späteren Gewinner dieses Wettbewerbs, die Tottenham Hotspurts ausschied.
In dieser Saison belegt das Team von Toppmöller in der erstmals in einem neuen Modus ausgetragenen Champions League mit nur 4 Punkten nach 6 Spieltagen Rang 30 von 36 Teams. Es droht bei noch zwei ausstehenden Partien in Qarabag (21,1./18.45 Uhr) und zum Abschluss ausgerechnet wieder gegen Tottenham (28.1./21 Uhr) das vorzeitige Aus in diesem Wettbewerb. Unter dem Strich spielte Eintracht Frankfurt – unabhängig von der teilweise unattraktiven Spielanlage – in allen drei Wettbewerben eine schlechtere Saison als ein Jahr zuvor.
Verletzungen & Formschwächen
Natürlich spielen in diesem Zusammenhang auch Verletzungen wichtiger Stammspieler die teilweise längerfristig (Burkhardt, Uzun, Larsson, Götze) oder zur Unzeit (Kristensen) nicht einsatzbereit waren, eine Rolle. Richtig ist jedoch auch, dass sich ein teuer eingekaufter Offensivspieler wie Wahi (10 Spiele/0 Tore) seit Saisonbeginn nicht weiterentwickelt hat und dessen Marktwert von einstmals 40 Millionen im Januar 2024 und 22 Millionen im Juni 2025 auf nur noch 12 Millionen (Quelle: Transfermarkt.de) verringert hat. Auch die Formkurve des der talentierten Spieler Bahoya (14 Spiele/2 Tore) und Collins ging nach gutem Saisonstart in dieser Spielzeit rapide nach unten.

Der „Hammer-Januar 2026
Warum das so ist, muss Dino Toppmöller schnellstmöglich herausfinden, denn im Januar warten in der Bundesliga die Teams aus Dortmund (H/09.01./20.30 Uhr), Stuttgart (A/13.01./18.30), Bremen (A/16.01./20.30 Uhr), Hoffenheim (H/24.01./15.30 Uhr) und Leverkusen (H/31.01./15.30) und damit ein „Hammer-Auftakt in das neue Jahr. Dass dabei mit Skhiri und Chaibi möglicherweise teilweise zwei Stammspieler wegen des Afrika-Cups ausfallen könnten, erschwert die Lage. Zum Vergleich: in der von Toppmöller zuletzt oft zum Vergleich hinzugezogenen Spielzeit 2024/25 holte sein Team in den Spieltagen 16-20 in 5 Partien stolze 11 Punkte (!). Die Gegner hießen damals St. Pauli, Freiburg, Dortmund, Hoffenheim und Wolfsburg. Die gleiche Punktausbeute dürfte diesmal schwierig zu holen sein.
Erster Neuzugang wohl fix
Im Sturm soll nach heutigen Berichten von BILD der hochtalentierte 22-jährige Younes Ebnoutalib vom Zweitligisten SV Elversberg an den Main kommen. Er erzielte in Liga 2 bislang 12 Tore und steigerte seinen Marktwert binnen eines Jahres von 15.000 auf 6 Millionen Euro. Nun soll er für angeblich 8 Millionen an den Main wechseln. Abgeblitzt ist der ebenfalls interessierte VfL Wolfsburg. Der finalen Vertragsunterschrift zum 1. Januar 2026 steht angeblich lediglich nur noch ein ausstehender Medizincheck im Wege,
Folgen weitere Transfers?
Ob bei der Mission „Restart“ im Januar 2026 bereits weitere kluge Transfers in der pünktlich zum 1. Januar beginnenden und bis zum 2. Februar dauernden Wintertransferperiode erfolgen und bereits im Januar mitwirken können, ist schwer zu beurteilen. Fakt ist, dass sich der Eintracht-Kader – trotz des wahrscheinlichen Ebnoutalib-Wechsels – in der Offensive und auch der Defensive verstärken muss.
Transfer-Vorschläge von „Intim-Usern“
Wir haben uns in der Fanszene einmal umgehört und können auf dieser Plattform deshalb zwei interessante Mittelstürmer präsentieren, die aufgrund Ihrer Spielanlage sowohl die aktuelle Burkhardt-Lücke schließen könnten, als auch zusammen mit dem hoffentlich bald wieder genesenen Topstürmer für Torgefahr sorgen könnten.
Der „Teure“ Troy Parrot
Erster Kandidat der beiden von unserem User Damian Then vorgeschlagenen Sturm-Kandidaten ist der für den AZ Alkmar kickende 23-jährige Ire Troy Parrot. Der 1,85 Meter große Mittelstürmer erzielte in dieser Saison in 11 Spielen bereits 9 Tore. Sein Marktwert stieg seit Januar 2024 von 5 auf aktuell 22 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de).
Aktuell soll auch der VfB Stuttgart Interesse an Parrot (als Ergänzung zu Deniz Undav) haben.
Nachfolgender Link stellt Troy Parrot vor.
Der „Umworbene“ Lukas Stassin
Ebenfalls vom VfB-Stuttgart umworben ist derzeit der 1,83 Meter große Mittelstürmer des französischen Zweitligisten St. Etienne, Lucas Stassin. Der Belgier erzielte in bislang 14 Spielen 4 Treffer und war mit 3 Torvorlagen erfolgreich. Sein Marktwert steigerte sich seit 2024 von 2 Millionen Euro auf nunmehr 15 Millionen. Sollte man bei der Eintracht mit dem Gedanken spielen Wahi in diesem Winter zu verkaufen, wäre Stassin aufgrund seiner Spielanlage eine sehr gute und kostengünstiger Alternative. Nachfolgender Link stellt auch den Belgier vor. jogo



