Frust-Quintett auf dem Nebenplatz. Foto: Moni Pfaff
Frankfurt (13.07.26). Ausgerechnet an einem „Dreizehnten“ starteten die Eintracht-Profis unter Leitung des neuen Cheftrainers Adi Hütter und begleitet von ca. 2.000 Fans bei brütender Hitze am Waldstadion in die neue Saison.
Wie mehrfach versprochen, möchte sich EINTRACHTintim nicht an wilden personellen Spekulationen beteiligen. Fünf teilweise aussortierte Spieler und ein vielsagender Satz Hütters lässt seit heute aber die Vermutung zu, dass bereits in dieser Woche entscheidende Kaderveränderungen stattfinden könnten.

„Manche haben leider die A…karte“!
Als nach ca. einer Trainingsstunde zwei Mannschaften mit jeweils 9 Feldspielern und einem Torhüter gebildet wurden, schickte Adi Hütter Michy Batshuayi, Junior Dina Ebimbe, Noel Futkeu, Niels Nkounkou und Jessic Ngankam bis zum Trainingsende auf einen Nebenplatz (siehe Titelfoto). „Wir können nur zehn gegen zehn spielen lassen. Da haben leider manchmal Einige die A…karte“, beschrieb Hütter diese Situation mit einem Schmunzeln.
Berater sind informiert
Er wies zudem daraufhin, dass mit den Beratern dieses Quintetts klare Absprachen getroffen wurden und betonte mehrfach den angestrebten „zügigen personellen Umbruch“, bei dem diese fünf Profis offensichtlich keine Rolle mehr spielen werden.

„Ich glaube schon in dieser Woche!“
Dass sich der an diesem heißen Tag mehrfach von offenem Applaus der Fans begleitete 30-Mann-Kader (25 Feldspieler/5 Torhüter) massiv verändern wird ist klar; zumal die bei der WM aktiven Nationalspieler noch komplett fehlten. Doch auch bezüglich zu erwartender Neuzugänge dürfte es laut Aussage Hütters zeitnah etwas Konkretes zu vermelden geben. „Ich glaube vielleicht schon in dieser Woche“, beantwortete Adi Hütter eine entsprechende Frage überraschend offen.

Hütter ruhig und selbstbewusst
Adi Hütter wirkt nach seiner Rückkehr zu Eintracht Frankfurt sehr bodenständig, ruhig und selbstbewusst in seinen Aussagen. Er betont immer wieder die großen Veränderungen des Vereins, welcher seit seinem Weggang „gewachsen“ sei und seine Freude über seine zweite Chance in Frankfurt. Beim Trainingsauftakt habe er teilweise „Gänsehaut“ empfunden. Nun gelte es den Fans etwas zurückzugeben und „positives Feuer“ zu entfachen.

„Testauswertung“ und Vorsicht
Im Zuge des nun folgenden Saison-Vorbereitungsprogramms möchte Hütter zunächst die vor kurzem aufgezeichneten Leistungsdaten der einzelnen Profis detailliert überprüfen, um bei der Trainingssteuerung die Verletzungsgefahren zu minimieren. Ganz genau hinsehen wird er wahrscheinlich beim designierten neuen Leitwolf Jonathan Burkardt, mit dem sich Hütter bereits während dieses Trainingsauftakts mehrfach unter vier Augen austauschte.

Das Vorbereitungs-Programm
Nach einem weiteren öffentlichen Training am kommenden Mittwoch (Beginn: 10.30 Uhr) steht bereits am 18. Juli (17 Uhr) ein Testspiel beim FC Gießen an, bevor es vom 23. Juli bis 1. August ins Trainingslager nach Grassau am Chiemsee geht. Dort werden dem Wunsch Adi Hütters folgend bereits personelle Veränderungen erkennbar sein. jogo
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